Feriencamps für Kinder – die Vorbereitung

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MÜNCHEN. Kinder und Jugendliche in Bayern können sich über 64 schulfreie Tage im Jahr freuen. Berufstätige Eltern haben jedoch nur einen Anspruch von mindestens 20 Urlaubstagen jährlich, weshalb sie ihre Kinder während der Ferien nicht immer selbst betreuen können. Für viele Familien eine optimale Lösung: Feriencamps. Dort kommen die Kinder in den Genuss einer tollen Ferienzeit mit vollem Programm. Sie können sich austoben, neue Freundschaften knüpfen und sind unter ausgebildeten Betreuern in guter Obhut. Damit die Kinder eine schöne Zeit im Feriencamp verleben, gibt es vor dem Urlaub einiges zu beachten.

Bevor es losgehen kann, sollte natürlich die passende Reise für die Kinder ausgewählt werden. Der Nachwuchs sollte in die Entscheidung einbezogen und in die Reisevorbereitungen involviert werden, damit er sich mit dem Gedanken an die Reise ohne Eltern anfreunden und sich bereits im Vorhinein auf das kleine Abenteuer freuen kann. Eine breite Auswahl an verschiedenen Feriencamps finden Familien zum Beispiel beim Anbieter Juvigo. Reisen nach Österreich, in die Nähe von Berlin oder an die Ostsee: All das und mehr ist möglich. Ist die Wahl auf ein Reiseziel gefallen, kann es mit den Vorbereitungen losgehen.

Vor dem Reiseantritt sollten die Eltern überprüfen, ob der Impfschutz des Kindes noch ausreicht oder ob bestimmte Impfungen, zum Beispiel gegen Tetanus, aufgefrischt werden müssen. Auf jeden Fall sollte der Impfpass mit eingepackt werden, sodass die Betreuer im Notfall nachschauen können, gegen welche Krankheiten Impfschutz besteht. Ist das Kind auf Medikamente angewiesen, zum Beispiel bei einer Allergie, sollte dies dem Reiseveranstalter im Vorhinein mitgeteilt werden, damit die Betreuer entsprechend vorbereitet sind. Auch über Lebensmittelunverträglichkeiten oder eine bevorzugte Ernährungsweise müssen die Veranstalter vorab informiert werden.

Beim Packen kann der Nachwuchs selbst mithelfen. Wichtig ist, dass Tasche, Rucksack oder Koffer weder zu voll noch zu schwer gepackt wird, schließlich muss das Kind sein Gepäck selbst tragen können. Hinein kommen also nur Dinge, die auch tatsächlich benötigt werden. Neben ausreichend Kleidung (auch an Ersatzkleidung denken, falls zum Beispiel eine Hose beim Toben reißt), dürfen Hygieneprodukte wie Handtücher, Waschlappen und Zahnputzzeug nicht fehlen. Wichtige Unterlagen wie die Krankenversicherungskarte, der Kinderausweis und der Impfausweis werden am besten zusammen mit dem Taschengeld in einem Brustbeutel verstaut. Eine vollständige Packliste mit den wichtigsten Reiseutensilien fürs Ferienlager gibt es hier.

Bei den meisten Kinder- und Jugendreisen ist die Vollpension im Reisepreis inbegriffen, auch für Getränke und Snacks ist meist gesorgt. Trotzdem variiert das Angebot je nach Anbieter. Eltern sollten die Konditionen prüfen, um bereits im Vorhinein genau zu wissen, welche Extrakosten möglicherweise während der Reise anfallen. Von der Verpflegung und dem Programm hängt auch ab, wie viel Taschengeld das Kind mitnehmen sollte – natürlich sollte der Betrag immer dem Alter des Kindes angepasst sein. In einem Feriencamp, bei dem alles inklusive ist, sind fünf Euro für Kinder unter 12 Jahren empfehlenswert. Das ist nicht zu viel, reicht aber aus, um sich ein kleines Souvenir zu kaufen.

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Foto: © Bild von Brahmsee auf Pixabay.com
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