Klettern in der Oberpfalz

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OBERPFALZ. Egal ob in der Halle oder in der freien Natur – in den letzten Jahren ist das Klettern immer beliebter geworden. Das ist gar kein Wunder: Beim Klettern werden besonders viele Glückshormone ausgeschüttet, da sich beim Erreichen eines zuvor gesteckten Ziels überwältigende Erfolgsgefühle einstellen. Die Sportart ist also wunderbar, wenn man sein Vertrauen in sich und sein Selbstbewusstsein stärken will.

Dabei zählt das Klettern auch zu den natürlichsten Bewegungen überhaupt und hat so einen äußerst positiven gesundheitlichen Effekt. So hatten Menschen schon immer einen stark ausgeprägten Klettertrieb. Wer sich diesem Massenphänomen anschließen will, sollte sich zunächst gut informieren und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Wo man sich in der Oberpflalz als Kletterer so richtig austoben kann, steht hier.

Bouldertreff und Kletterfelsen in Illschwang

Das idyllische Kleinod im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach liegt inmitten herrlicher Mischwälder und ist für seine felsenreichen Bergzüge bekannt. Anfänger besuchen zunächst den Bouldertreff Illschwang. Hier gibt es eine 200 m² große Fläche mit knapp 100 Boulderproblemen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Im Obergeschoss der Halle befindet sich außerdem eine praktische Trainingswand. Wer sich noch kein Equipment anschaffen will, kann sich dieses gegen einen kleinen Aufpreis bequem ausleihen. Denn von Klettschuhen, Magnesiumbeutel und Bekleidung gibt es hier alles, was das Kletter-Herz begehrt.

Fortgeschrittene Kletterer, die sich gerne im Freien aufhalten, haben im Gemeindegebiet Illschwang und den Nachbargegenden Ammerthal und Birgland ebenfalls großes Glück. Der bekannteste Kletterfels ist der Kalmusfels mit seinen vorgelagerten Türmen „Zuckerhut und Obelisk“. Man erreicht ihn über den Wanderweg Nr. 8, der in der Nähe des Feuerwehrhauses beim Wanderparkplatz beginnt. Der Kalmusfels ist ungefähr 20 Meter hoch und bietet Kletterern über 40 Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Natürlich ist Sicherheit hier das oberste Gebot. Nur extrem professionelle und hochkonzentrierte Sportler wie Freikletterer Alex Honnold sollten jemals ohne Sicherheitsequipment klettern.

Boulderwelt und Kletterfelsen in Regensburg

Regensburg ist nicht nur für seine mittelalterliche Architektur und faszinierende Geschichte bekannt. Auch Kletter-Fans kommen in der wunderschönen Stadt an der Donau voll und ganz auf ihre Kosten. So gibt es gleich zwei Boulderhallen, die sich in Kletterkreisen einen großen Namen gemacht haben. Die Boulderwelt Regensburg bietet ihren Gästen jede Woche neue Kletterprobleme. So werden im Parcoursbereich eine oder gleich mehere Wandteile umgesetzt, damit es regelmäßigen Besuchern niemals langweilig wird. Auch werden viele verschiedene Kletterkurse für Menschen jeden Alters angeboten. Ein ähnliches Erlebnis erhält man im DAV Kletterzentrum Regensburg. Hier wird sogar therapeutischen Klettern für bestimmte Krankheitsbilder angeboten.

Auch im Freien gibt es in Regenburg ein paar tolle Klettermöglichkeiten. Dazu gehört zum Beispiel der Hanslberg, der für die Plattenkletterei genutzt wird. Da bei schlechtem Wetter viele Routen trocken bleiben, ist der kleine, aber feine Fels in allen Jahreszeiten ein toller Ausflugsort. Zudem bietet er eine herrliche Aussicht. Am besten erreicht man ihn von Großprüfening (Regensburg) und verfolgt den Donauverlauf Richtung Bad Abbach. Neben der DAV-Hütte oder Hanslberg-Hütte befindet sich auch schon der Fels. Wer gerne bouldert und nach erfolgreichem Abstieg ein kühles Bier genießen will, besucht den Fels Walba – dieser liegt nämlich direkt gegenüber der gleichnamigen Gasststätte Walba in Unterirading.

Kletterwand und Felsen in Tischenreuth

Auch im Landkreis Tischenreuth werden Kletterer nicht enttäuscht. Die ortsansässige Kletteranlage bietet Besuchern etwa 20 einzigartige Klettertouren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Wand hat eine Fläche von 48 Quadratmetern mit einer Höhe von 8 Metern und einer Breite von 6 Metern. Dabei gibt es zwei Überhänge mit unterschiedlicher Neigung, wobei die Kletterouten mindestens einmal im Jahr neugestaltet werden. Auch gibt es einen Boulderraum, in dem Sportler ihre Technik verfeinern können und das egal, ob sie Anfänger oder erfahrene Profis sind. Im Jahr 2019 wurde übrigens angekündigt, dass das Kesselhaus der ehemaligen Brauerei Schels in ein Kletterparadies verwandelt werden soll.

 Wer im Landkreis Tirschenreuth wohnt, ist mit dem Felsenlabyrinth Hackelstein vertraut. Dies ist nämlich ein regelrechtes Naturhighlight und auch für Menschen geeignet, die nicht direkt an Felswänden hochklettern, sondern lieber Wandern und so die Landschaft genießen wollen. Der 723 Meter hohe Hackelstein-Fels, der auch ein Naturdenkmal ist, verfügt nämlich über eine praktische Besteigungsanlage. Zu erreichen ist der Fels vom Wanderparkplatz beim Forsthaus Fuchsmühl. Wer nach mehr Aufregung sucht, geht einfach rechts am Hackelstein vorbei und nimmt den Augsburger Felsen ins Visier. Der neu geschaffene Kletterfelsen bietet 14 Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

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