"Sagenhafte" Wandererlebnisse auf den Spuren von des "Teufels Butterfass"

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NEUSTADT A.D. WALDNAAB. (obx) - Wie von Riesenhand geschaffen liegen nördlich von Weiden in der Oberpfalz auf einer Länge von rund einem halben Kilometer rundliche Granitfelsen über- und nebeneinander getürmt im Wald. Es sei ein Riese gewesen, der diese dort abgelegt habe, heißt es in einer Sage, die sich die Oberpfälzer seit Generationen erzählen.

Tatsächlich ist das Naturschauspiel das Ergebnis von Jahrtausenden erdgeschichtlicher Prozesse: Ein Bach spülte die Felsbrocken frei, war aber nicht stark genug, sie mit dem Flusslauf "wegzutragen". Heute gilt die Wanderung durch das Naturschutzgebiet "Doost" (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) besonders im Frühjahr als Erlebnis: Denn das Wort geht wahrscheinlich auf den Wortstamm "tosen" zurück.  Nach dem Ende des Winters zur Schneeschmelze ist die Bedeutung dieses Wortes hörbar. Beliebt bei Wanderern sind die von Wasserstrudeln im Granit des Waldnaabtals geformten "Löcher", von denen eines wegen seiner Form und seiner mystischen Entstehung "Teufels Butterfass" genannt wird.

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Das Bild zeigt die tosenden Wasser im Canyontal der Waldnaab, unweit vom "Butterfass". (Foto: © obx-news/Gruber/Tourismusverband Ostbayern)

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