Aktuelles aus Amberg-Sulzbach

Freddys grüner Abfalltipp

|   Amberg-Sulzbach

AMBERG. Der Termin für die nächste Häckselaktion in der Stadt Amberg steht fest. Sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen, kommt in der Woche vom 2. bis 6. März auf Wunsch die Stadtgärtnerei ins Haus oder besser in den heimischen Garten, um Sträucher und Äste vor Ort zu zerkleinern. Anmeldungen für eine Teilnahme werden ab sofort entgegengenommen. Anmeldeschluss ist der 20. Februar.

 

Sollte die Aktion wetterbedingt nicht durchgeführt werden können, wird sie auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Für die Häckselaktion anmelden können sich alle Bürgerinnen und Bürger, deren Grundstück an die städtische Hausmüllabfuhr angeschlossen ist. Dabei wird Strauch- und Baumschnitt mit einem Durchmesser von bis zu 25 Zentimetern kleingehäckselt. Wurzelstöcke und kleinteiliges Grüngut wie Bodendecker werden hingegen nicht angenommen. Für das Amberger Müllmaskottchen Freddy liegen die Vorteile einer Teilnahme klar auf der Hand: Der Weg zum Grüncontainer entfällt und das Häckselgut kann gekauftes Rindenmulch ersetzen.

 

Die Gebühren sind folgendermaßen gestaffelt: 30 Minuten Häckselzeit kosten 12 Euro, für jede weitere angefangene Viertelstunde sind 8 Euro zu bezahlen. Die maximale Häckselzeit beträgt zwei Stunden. Anmeldungen nimmt die städtische Abfallberatung unter Telefon 09621/10248 oder per E-Mail an die Adresse umwelt@amberg.de entgegen. Außerdem kann man sich auf der Website www.amberg.de/umwelt - Abfallberatung online anmelden.

 

Besonders empfehlenswert ist die Häckselaktion übrigens für Seniorinnen und Senioren. Denn zum vereinbarten Termin stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtgärtnerei bereit, um den Häcksler zu befüllen. Ein Vorzerkleinern ist nicht notwendig, da ein Großhäcksler im Einsatz ist. Das Material muss lediglich an einer gut erreichbaren Stelle bereitgelegt werden, wie sie zum Beispiel von der Müllabfuhr bei Tonnenentleerung angefahren wird. Das Häckselgut kann jedoch nicht aus Grundstücken herangeholt oder über Zäune gehoben werden. Die zerkleinerten Äste und Sträucher verbleiben anschließend vor Ort. Das Amberger Abfallmaskottchen Freddy weiß, was man am besten damit anfangen kann. „Holzhäcksel enthalten nur wenige Nährstoffe und stören das Wachstum von Unkraut“, erläutert der kleine grüne Frosch. Da sie sich zudem sehr positiv auf die Bodenstrukturen auswirken, seien sie im heimischen Garten vielseitig verwendbar. „Am besten eignen sich die Häcksel zum Abdecken der Gartenwege und zum Auslegen unter Hecken- und Beerenpflanzungen. Aber auch als Strukturmaterial für die heimische Kompostierung oder die Biotonne sind sie ideal“, weiß Freddy. Dort nämlich sei das Häckselgut ein idealer Zusatz für feuchtes organisches Material wie Küchenabfälle oder Rasenschnitt.

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