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Bischof Rudolf Voderholzer eröffnet Adventszeit

|   Regensburg

REGENSBURG. Mit einer feierlichen Pontikfikalvesper im Regensburger Dom eröffnete Bischof Rudolf Voderholzer am Samstag nicht nur die Adventszeit, sondern auch das neue Kirchenjahr. Die Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Max Rädlinger sowie Professor Franz-Josef Stoiber an der Orgel gestalteten die Pontifikalvesper musikalisch.

Besorgniserregend erlebt Bischof Rudolf die Spaltung der Gesellschaft in Hinblick auf die öffentliche Wahrnehmung um die Corona-Pandemie. Er rief die Gläubigen in seiner Predigt dazu auf, den wissenschaftlichen Fachmeinungen zu vertrauen und in der Diskussion um die schwere Situation verbal abzurüsten. Vor allem ist es ihm ein Anliegen zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren, um somit die Spaltung der Gesellschaft zu stoppen. „Ich bitte also um adventliche Bemühungen um Versachlichung, Überwindung der harten Tonarten und um ein Zusammenstehen im gemeinsamen Ziel, die Pandemie zu besiegen und ihre Folgen zu bewältigen“, so Bischof Rudolf Voderholzer. Der Advent sei eine gute Gelegenheit etwas Ruhe und Besinnung zu bringen, damit wir uns alle auf das wahre Geschenk an Weihnachten einlassen können: Die Geburt von Jesus Christus.

Hoffnung und Zuversicht in Zeiten der Sorge
Zu Beginn der Vesper segnete Bischof Rudolf den geschmückten Adventskranz und entzündete die erste Kerze. Er verwies auf die Bedeutung des Adventskranzes. Dieser sei „ein Symbol des Sieges, mit den immergrünen Zweigen ein Symbol des Lebens und ein Symbol der Ewigkeit, ist er doch ohne Anfang und Ende, eine vollkommene Gestalt“. An den kommenden Adventssonntagen wird je eine weitere Kerze entzündet bis an Weihnachten das wahre Licht entzündet wird. Diese Zuversicht solle den Menschen Hoffnung und Zuversicht schenken, gerade in Zeiten der Sorgen, Verunsicherung und Ungewissheiten, so der Regensburger Oberhirte.

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Foto: Bischöfliche Pressestelle, Christian Beirowski