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Neues Gastgeberverzeichnis vorgestellt

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NEUMARKT. Bürgermeister Albert Löhner hat in Vertretung von Oberbürgermeister Thomas Thumann das neue Gastgeberverzeichnis 2015 der Stadt vorgestellt. Mit dabei waren Stadtrat und Tourismusreferent Werner Thumann sowie Karl Lehmeier, der erste Vorstand des Tourismusverbandes Neumarkt.

 

Bürgermeister Löhner begrüßte neben den Beiden ganz besonders das Ehepaar Claudia und Georg Lukas, die als Gastgeber für die Präsentation ihre Gaststätte zur Verfügung gestellt hatten. Bürgermeister Löhner wies dabei darauf hin, dass der Pressetermin einiges zu bieten habe, zunächst sei es der Ort, denn das Ehepaar Lukas baut derzeit im ehemaligen Kuhstall das neue „Almhof Refugio“, ein Landhotel geplant vom Architekturbüro Berschneider. Dazu begrüßte er auch Christian Rein, den Geschäftsführer und Bautechniker Hochbau beim Architekturbüro Berschneider. Wie Bürgermeister Löhner hinwies, soll das „Almhof Refugio“ das erste 4-Sterne-Hotel Neumarkts werden. Zunächst aber wies er auf die Besonderheiten des neuen Gastgeberverzeichnisses hin, das sogar vier Seiten mehr umfasste als die letzte Ausgabe. Neu seien zum Beispiel die Aufnahme des nun im Bau befindlichen Landhotels „Almhof Refugio“ mit acht Zimmern und insgesamt 24 Betten, die Eröffnung ist schon für Mai 2015 vorgesehen. Neu sei im Gastgeberverzeichnis auch das „Park Inn by Radisson Neumarkt“ mit 105 Zimmern, das voraussichtlich im Januar nächsten Jahres in Betrieb gehen soll. Neu enthalten sind auch der Landgasthof Berngauer Hof mit fünf Zimmern und eine weitere zusätzliche Ferienwohnung aus Pilsach mit bis zu sechs Betten. Weitere Neuerungen des Gastgeberverzeichnisses seien die Hinweise auf das Projekt „City-Card“, ein nun doppelseitiger und damit übersichtlicherer Stadtplan und die Möglichkeit, erstmals Hotelpauschalen zu buchen. Das neue Gastgeberverzeichnis sei damit das umfangreichste, das bisher erschienen sei mit 119 neuen Zimmern und mindestens 248 neuen Betten in Neumarkt. Bürgermeister Löhner sprach von einem Quantensprung nicht nur im Hinblick auf die Quantität, der bei einer Ausweitung des Angebotes um rund 30 Prozent durchaus gegeben sei, sondern auch hinsichtlich der Qualität der Angebote. „Starke Stadt – Starke Gastgeber“ - dieser Slogan passe gut auf die Stadt Neumarkt und ihre gastgebenden Betriebe. Die Stadt sei stolz auf solche engagierten und innovativen Gastgeber, die auch immer wieder dafür sorgen, dass der Hotelstandort Neumarkt ausgebaut und verbessert werde.

 

Tourismusreferent Stadtrat Thumann lobte die Familie Lukas dafür, dass angrenzend an die Gaststätte ein sehr gutes und ganz besonderes Übernachtungsangebot geschaffen werde. Er dankte auch Rainer Seitz vom Tourismusamt der Stadt, der den Löwenanteil bei der Erstellung des Gastgeberverzeichnisses übernommen hatte. Tourismusverbandsvorsitzender Lehmeier sprach von einem Sprung Neumarkts im Hinblick auf die Übernachtungsmöglichkeiten. Die Zahl der Zimmer und Betten habe in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Er sieht im Hinblick auf den Tourismus alle in einem Boot, von den Hotels, Pensionen und Privatvermietern angefangen über die Stadt und den Landkreis bis zum Tourismusverband. Mit einer stetigen Erweiterung des touristischen Angebotes wollen die Beteiligten dafür sorgen, dass die Attraktivität stets angehoben werde.

 

Georg Lukas meinte zum Bau des „Almhof Refugio“, dass dabei eine bewusste Namensnennung erfolgt sei. „Refugio“ bedeute Rückzugsort und dies soll das neue Landhotel auch werden, das als 4-Sterne-Hotel klassifiziert werden soll. Er blickt positiv auf die Entwicklung, weil er sich mit seiner Frau Claudia im Hinblick auf das Hotel eine eigene Nische gesucht habe. Dabei baue er darauf, dass schon immer mit Qualität versucht worden sei, Kunden für die Gastwirtschaft zu werben. Dies wird nun auch im Hinblick auf die Hotelkunden geschehen. Christian Rein vom Architekturbüro Berschneider wies darauf hin, dass beim Bau des „Almhof Refugio“ der gesamte Altbestand genutzt werde. Dazu seien vorher die Statik geprüft und das ganze Gebäude auf Schadstoffe untersucht worden. Dieses Bauen im Bestand sei von Anfang an nachhaltig-ökologisch angelegt gewesen und führe ganz sicherlich zu einem sehr angenehmen Wohn- und Aufenthaltsklima.

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