Stege im LGS-Park erneuert

|   Neumarkt

NEUMARKT. Seit Ende Juni hat die Stadt die morschen Stege im LGS-Park saniert. Dabei wurden dort auf einer Länge von rund 200 Metern der über 20 Jahre alte Holzbohlenbelag ausgetauscht und ein völlig neues Tragwerk für die Bohlen eingesetzt. Der Steg befindet sich im Westbereich des Geländes zwischen dem Ludwig-Donau-Main-Kanal und dem Holzheimer Weg. Er war zur Landesgartenschau 1998 eingerichtet worden und überspannt den Auebereich des Maierbachs, der hier ein kartiertes Biotop bildet.

Sowohl die Träger als auch der Aufbau waren damals komplett aus Holz errichtet worden. Die Witterungs- und Umgebungseinflüsse haben über die Jahre den tragenden Teilen und dem Geländer stark zugesetzt. Daher war nun eine grundlegende Sanierung notwendig geworden. Entgegen der ursprünglichen Ausführung der Stege, bei der auch die Stützen und der Trägerrost in Holzbauweise erstellt worden waren, kommen nun dafür verzinkte Stahlprofile zum Einsatz, wofür rund 42 Tonnen Stahlelemente erforderlich waren. Der Belag und das Geländer wurden wieder in Holz hergestellt, um den attraktiven Charakter des Steges zu erhalten. Insgesamt wurden dabei auf einer Fläche von rund 1.100 Quadratmetern neue Holzbohlenbeläge ausgebracht. Die Arbeiten hat die Firma BMS Burkersdorfer Metall- und Stahlbau GmbH aus Frauenstein ausgeführt. Rund 690.000 Euro wird die ganze Maßnahme kosten. Damit liegen die Kosten deutlich unter dem ursprünglich veranschlagten Betrag von 800.000 Euro, von dem man noch beim Beschluss im Stadtrat vor eineinhalb Jahren ausgegangen war.

Zur Sicherheit bleibt die fertiggestellte Steganlage allerdings über die Wintermonate hinweg noch gesperrt, weil der Winterdienst nicht gewährleistet werden kann. Nördlich und südlich der Auefläche befinden sich zwei wassergebundene Wege, die als Alternative und Umleitung genutzt werden können, um vom See-Café in Richtung Holzheimer Weg oder umgekehrt zu gelangen.

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Alle Fotos: © Dr. Franz Janka/Stadt Neumarkt
So sieht die Stelle jetzt aus...
... und so vorher.