Stress lass nach: Was bei Dauerbelastung hilft

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Stress erleben viele Menschen im Alltag. In einem gewissen Maß ist er nicht bedenklich, doch dauerhafter Druck kann verheerende Auswirkungen auf Körper und Psyche haben. Bevor dieser Punkt erreicht wird, weist der Körper meist mit zahlreichen Stress-Symptomen auf seinen Zustand hin – doch diese müssen Betroffene auch richtig deuten. Wie sich Stress bemerkbar macht und ab wann er die Gesundheit beeinträchtigt, fasst der Artikel zusammen.

Grundsätzlich ist Stress eine Alarmreaktion, die dazu dient, den menschlichen Körper auf eine Belastungssituation vorzubereiten. So erhöhen sich bei unter Anspannung stehenden Menschen Durchblutung und Puls, die Bronchien erweitern sich. Solange dieser Zustand nur von kurzer Dauer ist und auf die An- auch wieder Entspannung folgt, ist Stress grundsätzlich ungefährlich. Problematisch wird es jedoch, wenn als stressig empfundene Situationen anhalten und es keine Erholungsphase gibt. Dass genau solch (beruflicher) Dauerstress in unserer Gesellschaft keine Seltenheit ist, zeigt unter anderem die Studie der Bertelsmann-Stiftung und der Krankenkasse Barmer GEK. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass rund 18 Prozent der in Vollzeit Beschäftigten regelmäßig an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Zudem verzichten 23 Prozent oft auf eine Pause und jeder Achte hält bei Krankheit nicht die empfohlene Bettruhe ein.

Zu den häufigsten Stress-Symptomen gehören unter anderem Kopfschmerzen, Tinnitus, Bluthochdruck und innere Unruhe. Doch auch unspezifische Anzeichen können bei dauerhafter Belastung auftreten, etwa Durchfall, Magenschmerzen, ständige Müdigkeit. Sogar häufiger Harndrang ist bei Stress nicht ungewöhnlich, wie man in diesem Männer-Ratgeber nachlesen kann. Kommen weitere Symptome wie Abgeschlagenheit oder Appetitlosigkeit hinzu, sollte dringend gehandelt werden. Denn werden die Symptome über längere Zeit ignoriert, können auch Erkrankungen wie Depressionen, Burnout, Zwangsstörungen oder gar Suchterkrankungen entstehen.

Damit Stress gar nicht erst krank machen kann, ist es wichtig, die Symptome zu erkennen und die Belastung herunterzuschrauben. So kann es an einem stressigen Arbeitstag beispielsweise helfen, die Kollegen um Unterstützung zu bitten oder den Termin kurz vor Feierabend auf den nächsten Tag zu verschieben. In der Freizeit sollten Stressfaktoren ebenfalls vermieden werden. Denn jagt ein privater Termin den nächsten, hat der Körper selbst in der eigentlich zur Entspannung gedachten Zeit keine Möglichkeit, richtig herunterzufahren. Zusätzlich können Entspannungs- und Stressbewältigungsübungen dabei helfen, loszulassen. Dabei muss jedoch jeder für sich herausfinden, welche Maßnahme die ersehnte innere Ruhe bringt. Ob progressive Muskelentspannungsübungen, Yoga oder einfach nur ein warmes Bad oder ein gutes Buch – Hauptsache, der Stresspegel sinkt und man fühlt sich am Ende des Tages wohl und entspannt.

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