Basilika mit GLAPOR Schaumglas saniert

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Auf eine lange und wechselvolle Geschichte kann die Benediktinerabteil Seckau mit ihrer Basilika Mariä Himmelfahrt zurückblicken. Gebaut für die Ewigkeit, war das Diözesan-Jubiläum 2018 doch Anlass für eine Generalsanierung der romanischen Basilika. Bei der Erneuerung des Kirchenbodens kam Glapor Schaumglasschotter aus der Oberpfalz zum Einsatz.

Vor 800 Jahren verwendeten Baumeister Materialien, die vor Ort verfügbar waren. In Seckau in der Steiermark war dies Sandstein. Zu dessen Eigenheiten zählt allerdings, dass er Feuchtigkeit aufsaugt, insbesondere vom Erdreich aufsteigende. Ein Grund für die umfassende Innenrenovierung der Basilika. Glapor Schaumglasschotter, der den Kirchenboden gegen das Erdreich dämmt und trocken hält, schützt seitdem die ehrwürdigen Mauern eines der ältesten und kostbarsten Klöster Österreichs.

Umfassende Innensanierung

Die letzte derart umfassende Instandsetzung war im Jahr 1890 erfolgt. Dieses Mal bestand neben der grundlegenden Reinigung und Entsalzung des Sandsteins, der gründlichen Reinigung der Gewölbe, der Holzdecken im Transept, der Ausstattung aus Stein, der Restaurierung des Habsburger Mausoleums, des gefassten Inventares und der Bilder sowie der defekten Glasfenster eine wesentliche Aufgabe in der Sanierung des Kirchenbodens. Dieser bestand aus zementgebundenen Fliesen, die ohne Fugen direkt auf Erdreich verlegt waren. Durch die sperrende Wirkung des Plattenmateriales bildeten sich Aufwölbungen, welche an einigen Stellen aufgeborsten sind. Zunächst wurden die Bodenplatten des 64 Meter langen und 19 Meter breiten Kirchenschiffs entfernt und das in den verschiedenen Bau- bzw. Renovierungsphasen eingebrachte, mehr oder weniger kalkhaltige, Material ausgegraben.

Ökologische Dämmung gegen das Erdreich

Nach Entfernung des alten Kirchenbodens wurde als Grundlage für eine langlebige und ökologische Wärmedämmung gegen das Erdreich Glapor Schaumglasschotter SG 600 eingebaut. Die mit Geotextilvlies ausgekleidete Grube wurde mit 220 m³ des hoch druckfesten, aber leichten Dämmmaterials aufgeschüttet, dabei Höhendifferenzen der Sohle ausgeglichen.  „Schaumglasschotter wurde uns von der Bauabteilung der Diözese als die beste Lösung empfohlen,“ begründet der Wirtschaftsdirekter der Abtei Seckau Harald Berger die Entscheidung für dieses nachhaltige Baumaterial. Dipl.-Ing Gottfried Greiner hat bereits sehr gute Erfahrungen damit gesammelt. In historischen Gebäuden ist Schaumglasschotter ideal anwendbar und hilft durch seine kapillarbrechende Zellstruktur die wertvolle Bausubstanz trocken zu erhalten. Schimmel-, Insekten und Nagetierresistenz sind weitere Aspekte.

Außerdem ist er maßhaltig, verrottungs- und alterungsbeständig, fäulnisresistent, frostsicher und nicht brennbar. Da die Anlieferung in Bigbags erfolgte, konnten diese im Innenraum verteilt und damit größere Räumarbeiten und damit verbundene Staubentwicklung vermieden werden. Nach der Verdichtung per Rüttelplatte bildet ein Vlies den Abschluss nach oben, worauf direkt die Bodenplatten aus Naturstein in einem bewehrten Mörtelbett mit einer Stärke von durchschnittlich 9 cm verlegt wurden.

Der Nachhaltigkeit verpflichtet

Die Bewahrung und Erhaltung wertvoller historischer Bauwerke erfordert ein Denken in längeren Zeiträumen. Der Grundsatz der Nachhaltigkeit dokumentiert sich durch die Verwendung ökologischer Baustoffe und Verfahren bei Sanierungsarbeiten sowie eine denkmalgerechte Implementierung. Glapor Schaumglasschotter wird zu hundert Prozent aus Recyclingglas gewonnen. Außerdem kann das rein mineralische Material bei einer eventuellen Umgestaltung erneut wiederverwendet werden. Mit Recht kann Schaumglas also als Baustoff bezeichnet werden, der die Historie und Zukunft in sich vereint. (www.glapor.com)

 

 

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Nach der Renovierung erstrahlt der Innenraum der romanischen Basilika in neuem Glanz. (Foto: © Abtei Seckau)
Untergrundsanierung in drei Schritten: Entfernung des Kirchenbodens und der alten Estrichschichten, Auskleidung mit Geotextilvlies, Verteilung und Verfestigung von Glapor Schaumglasschotter SG 600 zur Wärmedämmung gegen das Erdreich. (Foto: © Glapor)
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