REGENSBURG. Ute Winkler-Stumpf, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, blickt auf mehr als 25 Jahren Engagement für Kinder in Afrika zurück. Doch der Reihe nach: Sie lebte im Kloster, wurde Lehrerin und gründete eine eigene, glückliche Familie. Ihr Leben verlief lange Zeit eher unaufgeregt. Ein Fernsehbericht über Kinder in Afrika, denen die schreckliche Krankheit Noma das Gesicht zerstört hatte, änderte ihr Leben in einem Ausmaß, das sie sich damals selbst noch nicht hätte vorstellen können.
Ergreifend erzählt die Regensburgerin in ihrem Buch „Das geschenkte Lächeln“ wie sie Anfang der 1990er die Hilfsaktion Noma e. V. gründete, um den Kindern Afrikas ihr Lächeln zurückzugeben. Es ist die Geschichte einer Frau, die nie die Zuversicht verloren, sondern beharrlich für ihre Überzeugung gekämpft hat: dass es jedes Kind auf der Welt verdient, lächeln zu können. Ihr Beispiel zeigt: Es ist nie zu spät, selbst etwas zu bewegen!
Die Buchlesung und Diskussionsrunde mit Ute Winkler-Stumpf, der Gründerin und 1. Vorsitzenden der Hilfsaktion Noma e.V., die in ihrem Buch Das Geschenkte Lächeln über ihren jahrzehntelangen Einsatz für Noma-Kinder in Afrika berichtet findet am Freitag, 20. April 2018 um 19:30 Uhr im Cafe Goldenes Kreuz in Regensburg statt. Der Eintritt ist frei! Um Anmeldung wird gebeten!