LUHE. (lst) Der Erfolg gibt Recht und spornt zu mehr an. Das haben sich Stefan Friedl, Chef des „349er - House of Rock/Bar & Musik“ und sein „Musikdirektor“ Dieter Zug bei der Zusammenstellung des Konzertprogramms für das erste Vierteljahr gedacht. Vom 24. Februar bis zum 28. April stehen so sieben Auftritte unterschiedlicher Bands an, die sich unter das Motto „ein Wiederholungstäter, eine Premiere und internationales Flair“ zusammenfassen lassen. Der Höhepunkt dabei ist sicherlich der Gig des englischen Gitarristen „Jed Thomas & Band“.
„Wir haben in den letzten drei Monaten bei unseren Konzerten eine enorm positive Resonanz erfahren und den Geschmack des Publikums getroffen. Alle Auftritte waren ausverkauft“, blickt Friedl zurück. Das alleine sei schon Grund genug gewesen, um heuer in regelmäßigen Abständen, Live-Konzerte durchzuführen. „Und nicht nur das: Die Leute in der nördlichen Oberpfalz lechzen nach guter Musik in einer entsprechend coolen Location. Das ‚349er‘ bietet sich dazu perfekt an“, ergänzt Zug.
Gemeinsam haben die beiden so ein Programm organisiert, das sich wahrlich sehen lassen kann. Nach „KHM unplugged“ am 3. Februar um 19 Uhr, steht am Samstag, 24. Februar, ab 19 Uhr mit „M.K. unplugged“ ein alter Bekannter und Wiederholungstäter auf der „349er“-Bühne. „M.K. unplugged“ – das ist Mathias „Lemmy“ Kiener, früher Mitglied bei „AC/DX.“ und „Roxxess”, der nun auf Solopfaden unterwegs ist. Erneut gibt er in Luhe Rock-Classics „unplugged“ zu Besten, das bereits zum vierten Mal. Zu hören gibt es dabei sein neues Programm, natürlich wieder ohne großen elektronischen Firlefanz.
„Liada von Wien bis San Francisco – akustisch g’spült…“ – so heißt es dann am Samstag, 10. März, ab 19 Uhr, wenn die Band „Treibhauz“ mit Armin Karwath und Andreas Demleitner gastiert. Dieses Mal bekommen die beiden noch weibliche gesangliche Unterstützung und mutieren so zum Trio. Ihr Auftrag bleibt dabei aber der alte: „Treibhauz“ präsentiert einen musikalischen Trip vom Steffl in Wien bis zur Golden Gate Bridge nach San Francisco. Das Markenzeichen: unverwechselbare Solostimmen, lupenreiner Harmoniegesang und ein etwas anderes Programm mit handverlesenen Spitzenliedern aus der ganzen Welt.
Internationales Flair ist schließlich am Freitag, 23. März, ab 19 Uhr garantiert, wenn „Jed Thomas“ aus dem englischen Yorkshire und seine Band einen einzigartigen, unverkennbaren und großartigen Blues-Rock-Stil in der nördlichen Oberpfalz spielen, den er live seit vielen Jahren mit Größen wie Joe Bonamassa, Rory Gallagher Band, Buddy Guy und Nine Below Zero zelebriert. Das Blues-Gitarrenspiel von „Jed Thomas“ ist eine Mischung aus klassischem Delta-Style, Slide-Guitar und Electric Blues. 2013 wurde sein Album „It's about bloody time“ weltweit von den Kritikern gelobt und von den Radiosendern ausgiebig gespielt. Die darauf folgende Europa-Tournee war ausverkauft. Jed und seine hochkarätige Band – Nibbsy Toes (Bass), Paul Milek (Drums) und Paul Austwick (Piano) – sind 2018 mit ihrem aktuellen Album wieder in ganz Europa unterwegs, eben auch im „349er“. Eine Premiere gibt es im „349er“ am Sonntag, 1. April, um 19 Uhr, beim Auftritt der Band „Recycler“ zu feiern. Bei „Recycler“ handelt es sich um ein brandneues Trio um den Vielseitigkeitsrocker Mathias „Lemmy“ Kiener, der nun auch mit Johannes Schill und Mike Weiß unterwegs sein wird. Die 80er treffen dabei den Modern Rock à la „Cheap Trick“, „Foreigner“, „Nickelback“, „Whitesnake“ oder „Van Halen“. Für „Recycler“, die im Herbst letzten Jahres bei einem Motorradclub in der Region im kleinen Rahmen erstmals auftraten, ist der Auftritt im „349er“ der Eröffnungsgig der noch jungen Bandgeschichte.
Heiß, aufregend, mitreißend, pfeffrig – so muss Rock’n’Roll sein. Mit diesen Zutaten würzen seit 1991 die „Fantastic Pepperboyz“ ihre feurigen Shows, von denen sie eine am Freitag, 13. April, ab 19 Uhr im „349er“ abliefern werden. Die fünf Größen der Oberpfälzer Musikszene huldigen mit ihrem scharfen Allstar-Projekt dem Rock’n’Roll, Rythm & Blues, Hardrock und Soul. Eine einzigartige Auswahl an handverlesenen Songs von „Johnny Guitar Watson“, „Whitesnake“, „UFO“, „Herman Brood“ und vielen anderen Interpreten verleiht den „Pfeffrigen“ das besondere Etwas.
Ein Piano, eine Gitarre und zwei Stimmen – mehr braucht es dann am Samstag, 28. April, ab 19 Uhr nicht. Denn dann sind „Harry und Max“ in Luhe zu Gast. Die beiden Profis Max Braun und Harry Zawrel sind seit 1997 europaweit „on Tour“, unter anderem schon mit Dave Stewart, Jimmy Cliff, Candy Dulfer, Grand Slam, LosDos und vielen mehr. Songs von „Tom Petty“ und „Eric Clapton“ ebenso wie beinharte Rocker, dazu aufgepeppte Uralt-Oldies – die beiden Herren schrecken wahrhaftig vor nichts zurück. Den geneigten Zuhörer erwartet zum Abschluss des ersten musikalischen „349er“-Vierteljahres ein Feuerwerk, serviert mit einer tüchtigen Portion Groove und Spielfreude.
Der Einlass für alle Konzerte ist wie immer begrenzt. „Reservierungen sind daher erwünscht“, sagt 349er-Chef Steff Friedl. Der weist außerdem darauf hin, dass im Vorfeld des Gigs natürlich die Küche den Gästen ganz normal ab 17 Uhr zur Verfügung stehen wird. Pünktlich ab Konzertbeginn, eingeläutet durch die „349er“-Glocke, wird dann allerdings wie immer ein Eintritt in Höhe 3,49 Euro verlangt.